Die Königin der Gewürze

Vanille


Vanille hat sich in den letzten Jahren zum zweit teuersten Gewürz der Welt entwickelt. Eine Hauptursache hierfür ist die weltweit gestiegene Nachfrage nach natürlichen Aromen, aber auch Spekulationen und natürliche Ernteausfälle haben ihren Teil zu dieser Entwicklung beigetragen.

 

Wir vertreiben drei verschiedene Schoten: Die klassische Bourbon, die königliche Tahiti und exotische Tahitensis.

 

Weiterhin geben wir Ihnen einen Einblick in die Herstellung der Vanille und die Unterschiede zwischen den einzelnen Vanillearten, sowohl in der Form und den Aromen, als auch in der Verarbeitungsart.

 

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unsere vanilleschoten

Bourbon

Die Bourbon-Schote vom Stamm der Vanilla planifolia hat Ihren Ursprung auf der Insel La ReUnion und wird heute zum Großteil auf Madagaskar angebaut.

 

Durch Ihren außergewöhnlich hohen Vanillin-Anteil verkörpert Sie das typische Vanillearoma: intensiver Duft, kräftiger Geschmack, vollmundige Noten. Entsprechend Ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten erfreut Sie sich weltweiter Beliebtheit.

 

Den Klassiker unter den Vanilleschoten bieten wird ebenfalls als Bourbon Vanillepulver, Vanille-Extrakt sowie als Vanille-Paste an.

tahitensis

Die Tahitensis wird gerne als die „kleine Schwester“ der Tahiti-Vanille bezeichnet, sollte allerdings nicht mit ihr verwechselt werden. Heute wird sie in vielen tropischen Regionen, vor allem aber in Indonesien und Papua-Neuguinea angebaut. Ihre Verwandtschaft mit der original Tahiti Vanille zeigt sich in ihren ebenfalls blumig würzigen Aromen und ihren im Vergleich zur Bourbon kürzeren, jedoch fleischigeren Schoten.

 

Aufgrund ihrer hohen Anbaumengen ist sie preislich deutlich günstiger als die original Tahiti und daher ebenfalls sehr beliebt in der gehobenen Gastronomieküche.

Tahiti

Der Star in der internationalen Sterneküche wird auf Französisch-Polynesien angebaut. Mit Ihrer makellosen Qualität, einem Gewicht von 7-12 g (Planifolia/Tahitensis: 3-6 g) und ihrem außergewöhnlichen Aroma wird sie vielerorts als die weltbeste Vanille geadelt. Ihr Vanillin-Gehalt ist im Vergleich zur Bourbon geringer, dafür treten einzigartige Aromen in den Vordergrund, die den Geschmack veredeln.

 

Die hohe Exklusivität dieser Schote zeigt sich auch in den Erntemengen: Jährlich werden nur etwa 15 Tonnen dieser speziellen Schoten geerntet.



bourbon vanillepulver

Unser hochwertiges Bourbon-Vanillepulver stammt aus dem Herzen Madagascars und wird aus ganzen Bourbon-Vanilleschoten gewonnen, da sich die Aromen nicht nur im Mark, sondern auch in der Schale verbergen.

 

Die Schoten werden zunächst vollständig getrocknet und anschließend gemahlen, damit sie ihr volles Aroma entfalten.



bourbon vanille-extrakt und vanille-paste

Unser neuestes Produkt aus dem Herzen Madagascars! Feinste Bourbon-Vanilleschoten werden auf Alkoholbasis (35 %) über zwei Monate lang in zweifacher Konzentration (200 g / l) extrahiert. Das pure Extrakt wird mit hochwertigem Invertzucker vermengt, anschließend werden die Vanillesamen aus den Schoten dem Extrakt hinzugegeben. Für die Verwendung als Paste wird dem fertigen Extrakt Xanthan hinzugefügt. 100 % natürlich und vollmundig im Geschmack! Leider zunächst nur für Geschäftskunden verfügbar, aber ab 2019 auch aus eigener Herstellung für Endkunden! Für weitere Informationen hier klicken



Orchidee Vanilla

Anders als bei Safran gibt es bei Vanille unzählige Arten, von denen nur wenige genießbar sind. Die vanilla planifolia und die vanilla tahitensis sind die Bekanntesten.

 

Das Verbreitungsgebiet der Gattung sind die tropischen und subtropischen Gebiete verschiedener Kontinente. Es gibt Areale im südlichen Bereich Nordamerikas, auf den Karibischen Inseln, in Zentralamerika, Südamerika, Zentralafrika, Madagaskar, Südostasien und auf den westlichen Pazifischen Inseln.

 

Bestäubt werden die Blüten per Hand, innerhalb von 12 Stunden nach Öffnung der Blüte. Sie blühen nur für einen Tag. Findet in dieser Zeit keine Bestäubung statt, verblüht die Blüte und es wird keine Kapselfrucht produziert. Da die Vanillepflanzen bis zu 30 Meter hoch wachsen, werden sie immer wieder umgebogen und festgebunden, um die Ernte zu erleichtern.



vanille Herstellung

Von der Blüte bis zur fertigen, aromatischen Vanille ist es noch ein weiter weg. Neun Monate nach der Befruchtung sind die bis zu 22cm langen Vanille-Schoten herangewachsen. Gleich nach der Ernte werden sie in heißes Wasser getaucht, um den Reifeprozess zu stoppen.

 

Es folgt ein Schwitzvorgang in Jutetüchern, wobei die Vanille-Schote ihre Feuchtigkeit verliert und sich braun färbt. Das eigentliche Aussehen der Vanille-Schoten, wie wir sie kennen, ergibt sich erst nach dem wochenlangen Trocknen der Schoten in der heißen Mittagssonne.

 

Durch die Trocknungs- und Fermentierungsprozesse bildet sich das Vanillin, der Hauptaromastoff der Vanille. Gleichzeitig schrumpft die Vanille zu den bekannten schwarz-braun glänzenden Schoten.



Qualität

Mit dem Anstieg der Vanillepreise ist die weltweite Vanillequalität immer weiter gesunken. Die Ursachen hierfür sind rein menschlichen Ursprungs.

 

Aus Angst vor Diebstählen, aber auch um Profit zu machen, werden die Schoten oft viel zu früh geerntet. Durch neue, industrielle Trocknungsprozesse werden oft bereits die unreifen Schoten direkt in großen Mengen an die Industrie verkauft, ohne den natürlichen Fermentierungsprozess zu durchlaufen.

 

Speziell die letzten zwei Monate der natürlichen Fermentierung sind von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Aromen.

 

Aus diesem Grund legen wir hohen Wert darauf, ausschließlich natürlich veredelte Vanilleschoten zu beziehen.